05.10.2010

Theater – In Memoriam

Arne ist tot. Für seine Schwester Nora und die Eltern ist nichts mehr wie früher. In einfühlsamen Monologen lässt die holländische Autorin Hanneke Paauwe die Familienmitglieder von Arnes Krankheit, seinem Tod und der eigenen Trauer erzählen. Das Stück für Zuschauer ab 12 Jahren ist in einer Inszenierung des JES auf dem Pragfriedhof zu sehen.

Freitag, 1. Oktober &  Samstag, 2. Oktober jeweils um 21.00 Uhr

15.09.2010

Umsonst ist nicht mal der Tod

So lautet der Titel eines fast ganzseitigen Artikels in den Stuttgarter Nachrichten vom 14. September 2010. Sandra Markert schreibt: “Mit dem eigenen Tod und Bestattungsfragen beschäftigt sich keiner gern. Sollte man aber. Denn den Angehörigen werden so später viele Entscheidungen abgenommen – und auch Kosten. Umsonst ist der Tod nämlich keinesfalls.”

Sie betrachtet den Wandel in der Trauer-Kultur und analysiert die Kosten von Bestattungen. Dazu befragt sie auch Wolf Lichtner vom Bundesverband Deutscher Bestatter und Alexander Helbach von der Verbraucherinitiative Aeternitas. Die Empfehlung lautet: frühzeitig vorsorgen. Wie, steht im Artikel. Und – es ist nicht pietätlos, nach einem Kostenvoranschlag zu fragen und mit mindestens einem anderen Bestatter zu vergleichen. Nicht nur den Endpreis, sondern auch die einzelnen Leistungen. Hier finden Sie den kompletten Artikel.

Foto: AP

04.08.2010

Tag des Friedhofs

“Was ist das denn?” mögen Sie sich fragen. “Tag des Friedhofs – gibt es da Horror live? Treten Vampire auf?” Eher nicht.

In einer Zeit, in der Tod und Trauer immer stärker tabuisiert werden und immer mehr Menschen ein ungezwungener Umgang mit Emotionen des Abschiednehmens nicht mehr möglich ist, gibt er sinnvolle Einblicke in unsere Kultur. Aber auch in die Sitten und Kultur anderer Länder und Völker. Durchaus interessant in Zeiten des Wandels.

Während der Stuttgartnacht am 23.10. und dem Tag des Friedhofs am 24.10. gibt es auf dem Prag- und dem Heslacher Friedhof viele interessante Ereignisse. Machen Sie sich ein Bild von mexikanischen und japanischen Bräuchen, stimmen Sie sich mit Gospels und New-Orleans-Jazz musikalisch ein, erleben Sie den Umgang von Kindern mit der Trauer und viele interessante Vorträge und Führungen. Das Programm können Sie sich hier als pdf-Datei herunterladen.

Wer doch etwas mehr zum Gruseln sucht, dem empfehlen wir das aktuelle Kino-Programm…