21.09.2010

Fast zu Tode erschreckt

Kann jemand, der friedlich schlummert, einen anderen zu Tode erschrecken? Jawohl, er kann. Das hat ein 26-jähriger Mann am 9. September eindrucksvoll in Bad Cannstatt bewiesen. Wie? Ganz einfach. Der Rumäne legte sich sturzbetrunken in seinem Schlafanzug zur Ruhe – im Gleisbett des Bahnhofs! Der Zugführer sah den Mann zwar noch, aber er konnte die Regionalbahn erst 100 Meter weiter stoppen. Dass der Artikel nicht “Mann todmüde gestorben” heißt, können wir uns auch nicht ganz erklären. Muss ein echter Glückspilz sein. Die Fahrgäste hatten weniger zu lachen. Der schockierte Zugführer konnte nach dem Zwischenfall nicht mehr weiterfahren. Die Passagiere mussten aussteigen und auf den nächsten Zug warten.

03.08.2010

Sonntags tödlich: Heilbronner Straße

Die Stuttgarter Nachrichten vom 3.8.2010 berichtet von einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang, der sich Sonntagnacht in der Heilbronner Straße auf Höhe der Türlenstraße ereignet hat. Nach Missachtung zweier roter Ampeln rammte ein 24-jähriger BMW-Fahrer einen abbiegenden Mini, dessen 46-jähriger Beifahrer tödliche Verletzungen erlitt. Auch ein Ampelmast samt Verkehrschildern wurde niedergemäht.

Bei zwei anderen Fällen am Wochenende war der Ausgang weniger tödlich. Sonntagabend wurde auf der A81 beim Kreuz Stuttgart gedrängelt und rechts überholt – ohne Schäden. In Feuerbach wurde ebenfalls rechts überholt. Der überholte Opel landete in einer Absperrung, der überholende BMW im Gartenzaun – zwei Verletzte.

Also: Aufpassen im Stuttgarter Straßenverkehr! Hier wird zwar nicht am häufigsten, aber doch am überraschendsten gestorben.

02.08.2010

Sterben in Stuttgart wird schwieriger

Ein Grund, warum man in Stuttgart vorzeitig sterben könnte, wäre die bisher recht lange Zeit, die Rettungsdienste bis zum Einsatzort gebraucht haben. Damit ist es jetzt vorbei. Die Zeitungen vermeldeten, die Stadt habe das jetzt wieder im Griff. Und nicht nur das. Das Land hat am 27. Juli 2010 für 22 Millionen Euro neue Rettungsfahrzeuge bekommen – zu sehen auf dem Platz vor dem neuen Schloss – von denen sicher auch einige in Stuttgart fahren werden. Das sollte uns das Überleben aber auch wert sein!

Danke an die dpa für das Foto.

14.07.2010

Weder Tag noch Stunde…

Jedes Mal, wenn wir mit einem Auto fahren, könnten wir wissen, dass wir es dem Sensenmann jetzt besonders leicht machen. Entweder für unser eigenes Leben, oder das anderer. Auf Stuttgarter Straßen gab es 2009 23.491 Verkehrsunfälle, 8 davon mit Todesfolge.

(Quelle: Verkehrsunfallstatistik 2009 des Polizeipräsidiums Stuttgart)

13.07.2010

Der Garten – Fußballsieg tötet Kind

Dass man beim Autofahren leicht ums Leben kommt, ist ja bekannt. Dass aber sogar das Spielen im Garten tödlich enden kann, wissen nur wenige. Mehr Worte braucht es nicht… Der Film geht einem nicht so schnell aus dem Kopf und hat eine klare Botschaft: Kein Alkohol am Steuer!
Quelle: Youtube