21.09.2010

Fast zu Tode erschreckt

Kann jemand, der friedlich schlummert, einen anderen zu Tode erschrecken? Jawohl, er kann. Das hat ein 26-jähriger Mann am 9. September eindrucksvoll in Bad Cannstatt bewiesen. Wie? Ganz einfach. Der Rumäne legte sich sturzbetrunken in seinem Schlafanzug zur Ruhe – im Gleisbett des Bahnhofs! Der Zugführer sah den Mann zwar noch, aber er konnte die Regionalbahn erst 100 Meter weiter stoppen. Dass der Artikel nicht “Mann todmüde gestorben” heißt, können wir uns auch nicht ganz erklären. Muss ein echter Glückspilz sein. Die Fahrgäste hatten weniger zu lachen. Der schockierte Zugführer konnte nach dem Zwischenfall nicht mehr weiterfahren. Die Passagiere mussten aussteigen und auf den nächsten Zug warten.